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| | DIE GEMEINDE SALERNO KUNST UND KULTUR | |
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Die Arechi-Burg
Die auf dem Monte Bonadies gelegene Arechi-Burg wurde im 7. Jhdt. vom Langobarden Arechi II erbaut, welcher die Haupstadt des Herzogtums von Benevento nach Salerno umsiedelte. Diese Burg beherrscht noch heute die Stadt.
Die Burg wurde auf schon seit der römischen und byzantinischen Zeit bestehenden Festungsmauern errichtet, indem man die alten Mauern erhöhte und modifizierte. Tatsächlich erkannte Arechi II die dominierende und strategische Lage der Stadt, welche sowohl einen für den Handel wichtigen Zugang zum Meer bot, als auch eine ausgezeichnete Verteidigungsposition darstellte.
Die Burg wurde niemals durch Gewalt bezwungen, aber der letzte Langobardenfürst Gisulf II musste sich 1077 nach einer langen Belagerung den normannischen Eroberern beugen. Später, während der normannischen, aragonischen und angiovinischen Periode, wurde der Bau erweitert und modifiziert. Die Burg bietet heute einen herrlichen Ausblick über die Stadt und den ganzen Golf von Salerno. In seinem Inneren befindet sich ein Museum, in dem Gegenstände und Objekte der Burg ausgestellt sind (hauptsächlich mittelalterliche Keramika und Münzen), außerdem gibt es einen Ausstellungsraum und einen Konferenzsaal.
| Der Dom
Der Dom, der von Robert Guiskard erbaut und von Papst Gregor VII eingeweiht wurde, ist der Heiligen Maria degli Angeli und dem Apostel Matthäus gewidmet. Die Kathedrale wurde auf die Gemäuer einer frühchristlichen Kirche gebaut, welche ihrerseits auf den Ruinen eines römischen Tempels erbaut worden war. Nach dem Fund der Überreste des Heiligen Apostels wurde die ursprüngliche Struktur erweitert, und der Bau erfuhr im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Veränderungen, wobei vor allem jene des 17. Jhdts. zu erwähnen ist, die von neapolitanischen Architekten vollzogen wurde.
Vor dem eigentlichen Dom befindet sich ein weiträumiger Vorhof, der von einem aus 28 Säulen bestehenden Säulengang umgeben ist, dessen Seiten von einer Reihe von römischen Sarkophagen bereichert werden. Auf der Südseite erhebt sich der hohe Kampanile, während der Haupteingang zur Kirche aus einem bronzenen byzantinischem Portal besteht.
Im Mittelschiff kann man die berühmten Ambons aus den letzten Jahrzehnten des 12. Jhdts. erkennen, die mit den Skulpturen und Mosaiken geschmückt sind. In der “Cappella del Tesoro” hingegen bewundert man verschiedene gotische Reliquien, unter anderem den Arm vom Hl. Matthäus und die Statuen der Heiligen Märtyrer von Salerno.
Im Untergeschoss befindet sich die Krypta, welche in Räume unterteilt ist, deren Kreuzgewölbe von einer Serie von Säulen gestützt werden. Im 17. Jhdt. wurde die Krypta von Domenico Fontana restauriert, der den zentralen Doppelaltar von San Matteo errichtete, wodurch es ermöglicht wurde, gleichzeitig zwei Messen zu feiern. | |
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