| | Einführung Nationalpark Cilento und Cilento-Küste |
Wer das Meer liebt, kann auf einen Sprung in die sauberen und klaren Gewässer der Cilento-Küste nicht verzichten, Gewässer, die sich im Laufe der Jahre viele “blaue Flaggen” und die “Segel” der Umweltorganisation “Legambiente” verdient haben.
Ein kontrastreiches Gebiet, wo man von den Sandstränden auf die Gipfel der Berge wechselt, die sich bis zum Meer hin erstrecken, wo sie beeindruckende felsige Steilküsten bilden; ein Gebiet von sanften Hügeln, die von ausgedehnten Olivenhainen bedeckt sind, welche sich im Blau des Thyrrenischen Meeres spiegeln; ein Gebiet, das gleichzeitig von schroffen, tiefen, von Wildbächen verursachten Einschnitten geprägt ist, mit seinen Kastanien- und Eichenwäldern, mit seinen an Felsen klebenden oder an Ufern liegenden Dörfern, eine Landschaft, welche ihre traditionellen Merkmale bewahrt hat, die verantwortlich sind für die Organisation des Tourismus und die Struktur seiner Landwirtschaft.
So wie die natürlichen Spezies in der geografischen Umwelt, so haben die verschiedenen Völker an diesen Orten einen Punkt des Kontakts und der Verschmelzung gefunden; die Bereicherung des genetischen Erbguts stellt ein außergewöhnliches Zeugnis für die kulturellen Traditionen und die mediterranen Kulturen dar, mittels des Systems der Routen und Wege, der Ansiedlungen, der noch existierenden Kultorte und der archäologischen Fundstätten.
Die Präsenz des primitiven Menschen ist noch heute greifbar anhand der Fundstätten, die entlang der Seegrotten zwischen Palinuro und Scario, entlang der Gebirgszüge (Höhlen von Castelcivita) und im Vallo di Diano (Grotte dell’Angelo, Pertosa) verstreut liegen.
Und gerade durch diese prähistorischen Routen begann das große Abenteuer der ersten Völkergemeinschaften, die Kontakte knüpften und Handelsbeziehungen mit den Küstenbevölkerungen und jenen des Appennins begannen.